Vorgeburtliche Untersuchungen

2 Antworten [Letzter Beitrag]
estella
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User offline. Last seen 1 Jahr 12 Wochen ago. Offline
Beigetreten: 21/02/2011

hallo,
mich beschäftigt das thema vorgeburtliche untersuchungen sehr und hier im infoteil hab ich da echt gute texte gefunden.
eine bekannte von mir hat nämlich mit mitte 30 ein kind mit trisomie 21 bekommen. sie hat keine fruchtwasseruntersuchung machen lassen und sie hat es vorher nicht gewusst. natürlich hat sie sich auch gefragt warum gerade ich?
aber sie hat ihre kleine angenommen, unterstützt sie, wo es nur geht und ich muss sagen, sie entwickelt sich prächtig. sie ist ein wahrer sonnenschein für ihre eltern und die geschwister. sie sprüht vor leben und alle haben sie total lieb.
ich weiß nicht, welche belastung das für ihre schwangerschaft gewesen wäre, wenn sie es vorher gewusst hätte.
gruß, estella

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Waldelb3
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User offline. Last seen 1 Jahr 10 Wochen ago. Offline
Beigetreten: 08/03/2011
Liebe estella,

Ich denke mal, dass wird von Fall zu Fall verschieden sein. Eine universelle Antwort wird man dir daher wahrscheinlich nicht geben können. Ich vermute allerdings, dass es eine höhere Belastung wäre, da sie sich mit der Frage auseinander gesetzt haben müsste, ob sie abtreiben soll, oder nicht. Ich denke, es war auf jeden Fall besser so.

iris07
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User offline. Last seen 10 Wochen 3 Tage ago. Offline
Beigetreten: 18/03/2011
hallo! eben habe ich deinen

hallo!
eben habe ich deinen text entdeckt.

ich schreib dir mal meine erfahrung.
ich wollte bei allen meinen kindern nie eine pränataluntersuchung.
meine jüngste tochter mit down-syndrom wurde als frühchen geboren.
erst nach der geburt habe ich im mutterpass den vermerk "amniozenthese abgelehnt" entdeckt. unmittelbar nach der geburt sagte mir der diensthabende arzt quasi zwischen tür und angel, es müsse eine chromosomenzählung gemacht werden bei meiner tochter. so ganz frisch nach der geburt hat mich diese aussage natürlich sehr erschreckt, weil ich wusste, was das heißt. als das ergebnis (trisomie 21) da war, sagte mir der oberarzt wörtlich: "warum haben sie sich diese last aufgelegt?"
bei diesem satz ist die löwenmutter in mir erwacht und ich hielt ihm entgegen: "ich verlese meine kinder nicht nach brauchbar und unbrauchbar!"

inzwischen ist das mädchen 22, spielt instrumente, liest bücher, fährt mit öffentlichen verkehrsmitteln und im moment ist sie in einer ausbildung, die ihr viel freude macht.
in den ganzen jahren haben wir schon sehr viel erfreuliches miteinander erlebt.

ich selbst würde jeder mutter raten, sich ihre schwangerschaft nicht durch eine PND zu erschweren. die wartezeit auf der ergebnis ist sehr belastend. und noch viel schlimmer ist dann die entscheidung, die die eltern treffen müssen, weil es letztendlich die entscheidung für eine spätabtreibung bedeutet.

lg
iris